Geschichte des Flohmarkt für Uganda

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Geschichte des Flohmarkt für Uganda zum Heiligenstädter Stadtfest

Seit nun schon 21 Jahren veranstaltet der Ugandakreis Heiligenstadt e.V. zum Stadtfest einen Flohmarkt. Alles hat im ersten Jahr klein und übersichtlich damit angefangen, dass auf einigen Decken in der Kupfergasse/Ecke Kaffee Multhauf die Mitglieder der „ersten Stunde“ alten Trödel verkauft haben. Das Interesse der Eichsfelder war nicht nur am Flohmarkt groß, sondern auch an der Arbeit des Ugandakreises.

Der nächste Flohmarkt fand dann schon im kommenden Jahr im Schöllbach auf kleinen Tischen und unter Schirmen statt. Der Umsatz wuchs und so überlegten die Mitglieder, wie man noch mehr Menschen für das Anliegen der Ugandahilfe auf diesem Weg interessieren könnte.

Einige Jahre stand dann der Mainzer Hof als Verkaufsraum zur Verfügung und bot vielen Gelegenheit, vor allem in alten Büchern zu stöbern. Als für den Mainzer Hof schließlich der Abriss anstand, bekam der Ugandakreis Quartier in einem leerstehenden Geschäft in der unteren Wilhelmstraße. Seit einigen Jahren genießt der Ugandakreis die Gastfreundschaft der Gemeinde von St. Aegidien auf dem Pfarrhof am Marktplatz . Unter zwei großen Zelten, die regelmäßig die Feuerwehr von Kalteneber auf- und abbaut, wird alles angeboten, was sich verkaufen läßt.

Der Ugandakreis erfreut sich nun schon seit Jahren an der Spendenfreudigkeit der Eichsfelder, die in der Woche vor dem Stadtfest ihre ausrangierten, mitunter wertvollen Dinge, für den Verkauf zur Verfügung stellen. Auch aus Haushaltsauflösungen erhält der Ugandakreis immer wieder Dinge, die sich vertrödeln lassen.

Für die Mitglieder des Ugandakreises ist der Flohmarkt ein arbeitsreiches Unterfangen. Alle eingelagerten Dinge müssen in den Tagen davor aufgebaut und sortiert werden. Der Verkauf am Samstag und Sonntag bedeutet einen Einsatz über den ganzen Tag und braucht viele fleißige Helfer, und danach geht es an das gemeinsame Einpacken.

Aber es lohnt sich. Während beim ersten Flohmarkt noch ein Erlös von wenigen hundert DM erzielt wurde, lag er in den vergangenen Jahren bei mehr als 5.000 €.

Das Geld verwendet der Ugandakreis zu 100% für Projekte in der Partnergemeinde in Lwamaggwa. In diesem Jahr soll das Geld dem geplanten Bau eines Internats für die Grundschüler zugute kommen, so dass die Mitglieder wieder auf die große Unterstützung der Eichsfelder hoffen.

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