Preisverleihung der BMW AG für ehrenamtliches Engagement

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Ugandakreis erhält Mitarbeiterpreis der BMW Group für gesellschaftliches Engagement

Am vergangenen Montag war für den Ugandakreis ein ganz besonderer Abend, den es zuvor in der Vereinsgeschichte noch nicht gegeben hat. Elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren von der BMW Group in München für einen besonderen Preis für ihr gesellschaftliches Engagement nominiert, aber nur vier von ihnen konnten den mit 5.000 Euro dotierten Preis schließlich entgegennehmen.

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BMW Group weltweit für den Preis beworben. Die eingereichten Projekte kamen aus der ganzen Welt. Eine 13- köpfige Jury hatte die vier Preisträger ausgewählt. Zuvor gab es keinerlei Informationen an die Bewerber, für wen sich die Jury entschieden hatte und so reisten alle elf Mitarbeiter erwartungsvoll nach München. Die Bewerber kamen aus Amerika, Brasilien, Indien und auch aus Deutschland.

Für den Ugandakreis Heiligenstadt e.V. hatte sich Markus Simon für die begehrte Auszeichnung beworben. Markus Simon ist langjähriges Vereinsmitglied und war schon oft, auch zusammen mit seiner Frau Sandra in Uganda, auch schon mehrfach über Weihnachten, aber vor allem zu vielen Arbeitseinsätzen für den Ugandakreis.

Eingeladen waren auch zwei Mitglieder des Vorstandes des Ugandakreises, die zusammen mit Markus Simon erwartungsvoll der Verkündung der Gewinner entgegenfieberten. Und tatsächlich: Die Jury hatte sich entschieden, Markus Simon für sein persönliches Engagement im Ugandakreis Heiligenstadt e.V. auszuzeichnen, der als erster stolz den Preis entgegennehmen konnte.

Der Preis ist dotiert mit 5.000 €, die den Projekten des Ugandakreises zugute kommen. Mit dem Geld aus München können die Menschen in Uganda nun mit dem Bau des Internats für die Primary School in Lwamaggwa starten, nachdem auch der Flohmarkt ein so gutes Ergebnis gebracht hat. Die Reisegruppe im Januar dazu die erforderlichen Details absprechen.

Neben dem Markus Simon für den Ugandakreis wurde noch ein Mitarbeiter aus Rackwitz (bei Leipzig) ausgezeichnet, der in seiner Freizeit als Alltagslotse für Asylbewerber arbeitet, Behördengängen begleitet, Arztbesuche organisiert und Deutschunterricht erteilt. Ausgezeichnet wurde außerdem ein Mitarbeiter aus Indien, der sich für behinderte und psychisch kranke Menschen einsetzt und zusammen mit einer NGO neben einer Tagesstätte und einem Wohnheim medizinische und psychologische Betreuung organisiert. Als vierter erhielt ein Mitarbeiter aus Leipzig den Preis, der sich bei der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) vielfältig engagiert.

Für den Ugandakreis ist dieser Preis eine besondere Würdigung der Arbeit. Als am Freitag beim Dankeschön-Abend der Helfer des Flohmarktes Bilder aus München gezeigt wurden, wies Manuela Simon als Sprecherin des Ugandakreises darauf hin, dass dies eine Auszeichnung ist, die Markus Simon stellvertretend für alle entgegengenommen hat, die sich für die Menschen in Uganda auf vielfältigste Art und Weise nun schon über viele Jahre engagieren. Dazu zählen auch diejenigen, die Stunde um Stunde mit dem Verkauf der Flohmarktsachen beschäftigt waren, diejenigen, die mühevoll auf- und abbauen und all diejenigen, die geholfen haben, dass der Flohmarkt ein so großer Erfolg werden konnte.