SECONDARY SCHOOL

In Lwamaggwa befindet sich seit einigen Jahren eine große Secondary School, deren Erweiterung und Modernisierung der Ugandakreis seit vielen Jahren unterstützt.
Die Secondary School ist in Uganda eine weiterführende Schule, die die Kinder in den Klassen S1 bis S 6 besuchen können.

Die Schule ist keine staatliche, sondern eine katholische Schule, die aber eine offizielle Registrierung der Regierung erhalten hat. Dies ermöglicht der Schule, selber Prüfungen der Schüler abzunehmen. Der Ugandakreis unterstützt die Schule bei ihren Bemühungen, die Kinder in guter Qualität zu unterrichten.

Inzwischen wurden fast alle vorhandenen Schulgebäude mit Unterstützung durch Spendengelder umgebaut und renoviert, teilweise vollständig erneuert. So entstand eine große Examination Hall, die besonders in der Prüfungszeit gute Bedingungen sichert. Alle Gebäude sind mit Bänken ausgestattet. Auf dem Schulgelände befinden sich eine kleine Bibliothek und ein Computerkabinet.

Insgesamt besuchen 453 Schüler (Stand 12/2015) die Schule, die meisten in den Klassen S1 bis S4. In den Schuljahren S5 und S6 können die Schüler eine Reifeprüfung ablegen, die mit dem Abitur vergleichbar ist und ihnen den Zugang zur Universität ermöglicht.

An der Schule arbeiten insgesamt 28 ausgebildete Lehrer und 8 Helfer, die die Kinder außerschulisch und bei ihren verschiedenen Aktivitäten betreuen.

Für den Besuch der Schule müssen die Eltern – wie in Uganda üblich – Schulgeld bezahlen. Der Ugandakreis sichert über einen Schulfonds, dass 50 Kinder die Möglichkeit erhalten, die Schule zu besuchen, die aus sehr armen Verhältnissen kommen und deren Eltern das Schulgeld nicht aufbringen können.

Im Jahr 2006 konnte mit Unterstützung des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ein neues Internatsgebäude auf dem Gelände der Schule gebaut werden. Aktuell leben 125 Mädchen im Internat, das neben Schlafräumen und Betten mit Moskitonetzen auch über eine Toilettenanlage, Waschkabinen und eine Wasserzisterne verfügt. Der Anteil der Mädchen an der Gesamtschülerzahl konnte sich durch das neue Mädcheninternat auf ca. 40% erhöhen.

Inzwischen ist mit Unterstützung des BMZ auch der Bau eines Jungeninternates abgeschlossen, in dem 110 Jungen wohnen. Beide Internate sichern, dass auch weiter entfernt lebende Kinder nun die Möglichkeit haben, eine weiterführende Schule zu besuchen.

Hierbei freuen wir uns über jede Unterstützung.